15 Jahre OSTSEESTIFTUNG – Gemeinsames Engagement für den Naturraum Ostsee

Die Naturschutzstiftung Deutsche Ostsee – OSTSEESTIFTUNG feiert am 11. Juni 2026 ihr 15-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2011 setzt sich die Stiftung für den Schutz und die nachhaltige Entwicklung des deutschen Ostseeraums ein und blickt an-lässlich des Jubiläums auf zahlreiche erfolgreiche Naturschutzprojekte, starke Partner-schaften und nachhaltige Impulse für Küsten-, Moor- und Klimaschutz zurück.

Ein Rückblick auf 15 Jahre leidenschaftlichen Naturschutz
In den vergangenen 15 Jahren hat die OSTSEESTIFTUNG zahlreiche Projekte initiiert, umgesetzt und begleitet, die zum Erhalt und zur Förderung von Artenvielfalt, Lebensräumen und Ökosystemen beigetragen haben.
Den Auftakt bildeten 2011 erste Renaturierungsmaßnahmen am Pulowbach und weiteren Fließgewässern, um den Eintrag schädlicher Nährstoffe in die Ostsee zu reduzieren. Bereits in den ersten Jahren entwickelte sich die Stiftung zu einer wichtigen Partnerin für die Förderung von Naturschutzprojekten in Mecklenburg-Vorpommern.
Ein wesentlicher Meilenstein war der Start des Projekts „Schatz an der Küste / Hotspot 29“ im Jahr 2014 im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Die OSTSEESTIFTUNG über-nahm dabei erstmals die koordinierende Rolle eines groß angelegten Naturschutzprojektes mit mehreren Partnerorganisationen. Das Projekt wurde später im Rahmen der UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen als herausragendes Beispiel ausgezeichnet.
In den letzten Jahren rückte zunehmend auch der Moor- und Klimaschutz in den Mittelpunkt der Arbeit. Die OSTSEESTIFTUNG engagierte sich in Projekten wie „Moorklimaschutz Kapazitätsaufbau (MoKKa)“ und starte 2024 als führende Partner*in im Modellprojekt „Moorklimaschutz an der Ostseeküste“ im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz. Gemeinsam mit Akteur*innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft werden dabei innovative Ansätze zur Wiederherstellung von Küstenmooren entwickelt und umgesetzt.
Jüngstes Projekt der Stiftung sind die ersten „KlimaWildnisBotschafter*innen im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns“, ein Projekt im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK), das die Wildnisentwicklung fördert.


Die OSTSEESTIFTUNG zieht Bilanz
Die zunehmende Bedeutung der Stiftung zeigt sich auch in den Zahlen:
Seit 2011 konnte die OSTSEESTIFTUNG knapp 180 kleine und große Naturschutzprojekte mit einem Gesamtwert in Höhe von rund 75 Millionen Euro erfolgreich auf den Weg bringen. Bis heute wurden unter anderem etwa 200 Hektar Küstenmoore renaturiert, rund 10 Kilometer Hecken gepflanzt und knapp 6.600 Hektar Grünland extensiviert.
Viele der Großprojekte werden maßgeblich durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesumweltministeriums und des Landes Mecklenburg-Vorpommern finanziert.


Blick in die Zukunft
„Die Herausforderungen für die Ostsee wachsen von Tag zu Tag. Klimawandel, Eutrophierung und der Verlust der Biodiversität sind nur einige der großen Probleme dieses Naturraums. Unser Jubiläum nehmen wir daher nicht zum Anlass, uns auszuruhen, sondern als einen Moment, um mit frischer Kraft weiterzumachen“, erklärt Georg Nikelski, geschäftsführender Vorstand der OSTSEESTIFTUNG. „Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt aktuell bei der Renaturierung von Küstenmooren.“
Die OSTSEESTIFTUNG wird auch zukünftig ihre Arbeit für Natur- und Klimaschutz im Ostseeraum mit großem Engagement fortsetzen und für eine gesunde Ostsee eintreten.

Standortname Polder 1

Standortadresse 13,
12345 Standortstadt

Info zum Projektstand